Rückblick auf die „Fuckup Night – student edition“ in Leipzig

Die Moderatorinnen der Fuckup Night

Die Moderatorinnen der Fuckup Night

Am 28. Mai 2020 organisierte Quickstart Leipzig die erste sächsische „Fuckup Night – student edition“. Gedacht war, die Veranstaltung an einem lauen Sommerabend an einem schönen Ort in der Stadt stattfinden zu lassen, aufgrund der Corona bedingten Kontaktbeschränkungen wurde die Veranstaltung dann aber ohne Publikum im Werk 2 – Kulturfabrik Leipzig aufgenommen und via Livestream in die Wohnzimmer der Zuschauer übertragen.

Beim Konzept der sogenannten „Fuckup Night“ berichten gescheiterte Unternehmer*innen offen, ungezwungen und mit Humor von ihren beruflichen Fehlern. Entstanden ist das Format 2012 in Mexiko, heute finden die Fuckup Nights weltweit statt. Ziel der Veranstaltung ist – neben einem fesselnden Abend – auch die Etablierung einer neuen Fehlerkultur. Wenn die Speaker*innen über ihr Scheitern sprechen, können auch andere davon lernen.

Der Studienabbruch ist so eine typische Situation, die oftmals als Scheitern wahrgenommen wird, in der die einzelnen Personen aber oftmals ganz viel lernen und es im Grunde genommen ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist. Auf jeden Fall ist die FuckUp Night ein schöner Weg über die Geschichten des Studienabbruchs zu einer Enttabuisierung des Themas beizutragen. Die Quickstart-Mitarbeiterinnen der HTWK Leipzig, Melanie Eulitz, und der Universität Leipzig, Lara Kusnezow, haben deswegen zusammen mit den FuckUp Night Leipzig Organisatoren, Basislager Coworking, die erste FuckUp Night student edition in Leipzig ins Leben gerufen.

Die drei Referierenden Dorothea, Alexander und Marwan erzählten an dem Abend offen und ehrlich von ihren sehr unterschiedlichen Lebenswegen und Studienabbrüchen. Alex etwa musste sich irgendwann eingestehen, dass er Prüfungsangst hat, Marwan hingegen kämpfte immer wieder mit Anträgen und Behörden. Allen gemeinsam ist aber, dass sie sich mit den Erwartungen von außen auseinandersetzen und ihren eigenen Weg finden mussten. Während der Vorträge konnte das Publikum über ein Tool Fragen stellen, die die Moderatorinnen – die Leipziger Quickstart-Mitarbeiterinnen – direkt an die Referierenden stellen konnten. So entstand trotz des nicht vorhandenen Live-Publikums eine Interaktion mit den Zuschauern in den Wohnzimmern und ergab einen sehr emotionalen und unterhaltsamen Abend.

Die Videos mit den drei Geschichten über Studienabbruch und den Weg danach sind unter dem Beitrag zu finden.

Dorothea Günther

Alexander Rubner

Marwan Ben Slimane

 

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