• »Endlich selbstbewusst und erfolgreich!«
    Shirin K., 24, nach Ausstieg aus dem Studium der Werkstoffwissenschaften jetzt Auszubildende zur Werkstoffprüferin

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  • »Ich bin Teamleiter
    – auch ohne Diplom«

    Oliver S., 29, nach Studienabbruch der Fahrzeugtechnik heute Qualitätsmanager

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  • »Nach mehreren Sackgassen bin ich jetzt auf der Überholspur!«
    Stefan M., 27, ehemaliger Student in mehreren Studiengängen, heute Auszubildender im Bereich Anlagentechnik

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  • »Von ganz unten nach ganz oben«
    Lucia, 29, ehemalige Studentin der Verfahrenstechnik, heute Technische Textilkonfektionärin

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  • »Mithilfe von Praktika bin ich endlich angekommen!«
    Sandra L., 25, ehemalige Studentin der Kommunikationswissenschaft, heute Medientechnologin

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  • »Kinderlachen statt Lernfrust«
    Daniel T., 26, ehemaliger Student des Maschinenbaus, heute Sozialassistent in einer Kita

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  • »Schneller zum Traumjob dank Vorwissen im Studium!«
    Nicoleta P., 29, ehemalige Studentin der Rechtswissenschaft, heute Notarfachangestellte

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  • »Kreativität ist mir wichtiger als ein akademischer Titel!«
    Kristin K., 26, ehemalige Studentin der Betriebswirtschaft, heute Hairstylistin

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  • »In der Not steht die Familie zusammen, studieren kann ich später.«
    Sebastian M., 24, ehemaliger Student der Chemie, heute Chemielaborant

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Du stehst nicht allein

Du grübelst, ob dein Studium der richtige Weg für dich ist? Oder steht dein Entschluss schon fest, dass du dein Studium abbrichst? Sicher gehen dir im Moment viele Fragen durch den Kopf und die Unsicherheit begleitet dich.

Doch eines vorweg: Ein Studienabbruch bedeutet zwar das Ende deiner Zeit an der Hochschule. Er eröffnet dir aber neue, vielfältige erfolgversprechende Optionen.

Um den für dich passenden Weg zu finden, vereinbarst du am besten einen Termin bei einem unserer erfahrenen regionalen Berater.

Chancen nach dem Studienabbruch

Viele Studienabbrecher*innen befürchten, dass eine Berufsausbildung zu einem langweiligen und harten Arbeitsleben führt. Die Realität zeigt aber ein ganz anderes Bild.

Viele haben bereits bald nach Abschluss ihrer Berufsausbildung eine verantwortungsvolle Position im Unternehmen und legen im wahrsten Sinne des Wortes einen Quickstart hin.

Nach einer Praxisphase und Geldverdienen im Beruf stehen dir viele Türen offen: Aufstiegsfortbildungen der Kammern, spannende thematische Fortbildungen, die Ausbildereignungsprüfung, Meister- oder Technikerausbildung oder die eigene Selbständigkeit. Auch ein späterer Studienabschluss- vielleicht berufsbegleitend unter Anerkennung bisher erbrachter Studienleistungen – ist vorstellbar.

Ausbildungszeit verkürzen?

Das Abitur und ggf. auch die im Studium, in Praktika oder Nebenjobs erworbenen Kompetenzen erlauben unter bestimmten Voraussetzungen, die Verkürzung der Berufsausbildung zu beantragen.

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Es ist empfehlenswert, sich vor Antragstellung z.B. bei dualen Ausbildungen bei der zuständigen Kammer bzw. gleichgestellten Institution beraten zu lassen.

Den Antrag auf Ausbildungsverkürzung muss man gemeinsam mit dem Ausbildungsbetrieb bzw. der Ausbildungseinrichtung dort stellen.

Nicht alles was möglich ist, ist auch sinnvoll!

Die Erfahrung zeigt, dass es vielen Studienabbrecher*innen zwar leicht fällt, die schulischen Anforderungen der Berufsausbildung zu erfüllen. Für die Erlangung von praktischen Fähigkeiten kann es jedoch durchaus in vielen Berufen, die zum Beispiel großes handwerkliches Geschick und praktische Erfahrung benötigen, besser sein nur einen Teil der möglichen Verkürzung zu beantragen oder sogar ganz auf eine Verkürzung zu verzichten.

Wann kann man den Antrag stellen?

Der Antrag auf eine Verkürzung der Ausbildungszeit kann sowohl zum Beginn der Ausbildung als auch später im Ausbildungsverlauf gestellt werden kann. Zwar ist es aufgrund des Ablaufs der Ausbildung eher zu empfehlen, das erste Ausbildungsjahr zu verkürzen. Einige Studienabbrecher, die nach vielen Misserfolgen im Studium erst einmal neues Selbstbewusstsein gewinnen wollten, haben jedoch auch gute Erfahrungen damit gemacht, zunächst ganz normal in die Ausbildung einzusteigen und aufgrund ihrer guten Ausbildungsleistungen dann später eine Verkürzung zu beantragen.

Um wieviel kann maximal verkürzt werden?

Es ist gut zu wissen, dass die in der Ausbildungsordnung festgelegte Ausbildungsdauer für einen Beruf so bemessen ist, dass sie einem durchschnittlich begabten Auszubildenden (mit Hauptschulabschluss) ermöglicht, in dieser Zeit das Ausbildungsziel zu erreichen. Mit einer erweiterten allgemeinen oder fachlichen Bildung ist das ggf. auch in kürzerer Zeit zu schaffen.

Die maximale Abkürzung der Ausbildungszeit, die aufgrund der Hochschul- oder Fachhochschulreife beantragt werden kann, beträgt in der Regel 12 Monate.

Verfügst du zusätzlich über praktische Erfahrungen im Arbeitsbereich der Ausbildung, ist auch eine weitere Verkürzung nicht ausgeschlossen.

Bei Ausbildungen mit 3 und 3,5 Jahren Regelausbildungszeit kann im Einzelfall die Verkürzung um maximal 18 Monate beantragt werden. Zweijährige Ausbildungen können maximal bis zu 12 Monate verkürzt werden.

Weiterführende Informationen der IHK und Handwerkskammer können bei der Vorbereitung eines Beratungsgespräches helfen. Des Weiteren regelt das Berufsbildungsgesetz (BBiG) formell die Ausbildung und Verkürzung.

Unser Beratungsnetzwerk

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